Oliven zum Frühstück

Lisa Stadler, eine junge und trotzdem bereits renommierte Archäologin, wandelt auf den Spuren ihres Vaters, der in diesem Bereich weltweit einen hervorragenden Ruf besitzt. Leider ist der Kontakt zu ihm weitestgehend abgerissen. Von Oliven zum Frühstück der Universität Trier bekommt sie den Auftrag, in Roussolakos nach den Überresten eines minoischen Palastbaus zu suchen. Sie kommt in einem nahegelegenen Gutshof unter, ihre Gastgeber nehmen sie sofort in ihre Familie auf. Doch viele Probleme brechen über Lisas Arbeit herein, die darin gipfeln, dass der Sponsor, der die Ausgrabungen fördert, plötzlich abspringt und damit die Grabungen eingestellt werden müssen. Parallel dazu hat Lisa Probleme mit Charis, dem Olivenbauern, in dessen Gutshof sie wohnt. Er verweigert ihr Untersuchungen auf seinen Olivenfeldern, wo Lisa den Beweis für das Vorhandensein des gesuchten Palasts vermutet. Trotzdem kommen sich die beiden menschlich näher, ohne es zugeben zu wollen ... - Das Buch ist nicht nur ein Liebesroman, es vermittelt auch viele archäologische und soziologische Informationen die fast Sachbuchcharakter haben. Dabei bleibt es aber sehr flüssig zu lesen.

Gerd Fleder

Gerd Fleder

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Oliven zum Frühstück

Oliven zum Frühstück

Pia Casell
Knaur (2019)

Knaur Taschenbücher ; 52332
317 S.
kt.

MedienNr.: 912403
ISBN 978-3-426-52332-2
9783426523322
ca. 9,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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