Tante Poldi und die Früchte des Herrn

Tante Poldi ist zurück - nachdem sie im 1. Band (Tante Poldi und der sizilianische Löwe, medienprofile-Rezension nur online) erfolgreich einen Mord aufgeklärt hat und nun eine Liaison mit Commissario Montana hat, möchte Montana Tante Poldi und die Früchte des Herrn nicht, dass sie sich weiter in Ermittlungen einmischt. Es kommt, wie es kommen muss, als eine Leiche im Weinberg des Winzers Avola gefunden wird, ist Tante Poldi zufällig (Ehrenwort!) vor Ort. Natürlich will sie wissen, wer die arme Giuliana getötet hat. Poldis Schwestern laden unterdessen ihren Lieblingsneffen ein, damit er ein Auge auf sie hat. Allerdings schreibt er gerade an einem eigenen Krimi und kämpft mit einer Schreibblockade. Tante Poldi berichtet ihm von ihren Ermittlungen und liefert ihm so Ideen für sein eigenes Buch. Dass immer wieder italienische Wörter vorkommen, gehört genauso dazu wie Tante Poldis bayrisch-untermalte Sprache. Daran hat man sich nach 100 Seiten gewöhnt und es lässt sich dann ganz flüssig lesen. Band 1 vorher zu lesen, wäre von Vorteil, allerdings nicht nötig. Allen Büchereien zu empfehlen.

Melanie Bremer

Melanie Bremer

rezensiert für den Borromäusverein.

Tante Poldi und die Früchte des Herrn

Tante Poldi und die Früchte des Herrn

Mario Giordano
Lübbe (2016)

366 S. : Kt.
kt.

MedienNr.: 585908
ISBN 978-3-431-03948-1
9783431039481
ca. 14,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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