Auf Hundepfoten durch die Jahrhunderte

Der Hund als ältestes Haustier begleitet den Menschen seit vorgeschichtlichen Zeiten. Die Autorinnen, bekannt durch ihre Bücher zur Hundeerziehung, zeichnen diesen Weg nach, beginnend mit archäologischen Hundefunden. Schon im Altertum Auf Hundepfoten durch die Jahrhunderte war der Hund nicht nur Gebrauchshund zur Jagd, als Hüter der Herden, als Wächter und im Krieg, sondern man schätzte ihn auch als anhänglichen Begleiter im Alltag; dem entsprach eine Vielzahl von Rassen. Auch in der Völkerwanderung zogen Hunde mit. Vom Mittelalter an waren vor allem Jagdhunde gefragt. Die gesellschaftlichen Entwicklungen der Neuzeit spiegelten sich auch in der Hundehaltung. Neben den größeren Hüte- und Jagdhunden gibt es nun bei den Wohlhabenden Kleinhunde, Luxushunde oder auch "Damenhunde", aber auch Karrenhunde bei armen Leuten und Kampfhunde zur Belustigung des Publikums. Ausführlich berichtet wird über den Einsatz von Hunden im Ersten und Zweiten Weltkrieg. In der Gegenwart schließlich macht der Hund noch eine "Schauspielerkarriere" in Film und Fernsehen. Angehängt ist ein Kapitel über Hunde bei Naturvölkern. Die Kulturgeschichte des Hundes spricht wohl jeden Hundefreund an, wozu auch die zahlreichen Episoden und Originalzitate beitragen. - Das gelungene Buch kann breit empfohlen werden.

Erik Mauch

Erik Mauch

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Auf Hundepfoten durch die Jahrhunderte

Auf Hundepfoten durch die Jahrhunderte

Nicole Hoefs ; Petra Führmann
Kosmos (2009)

278 S.
fest geb.

MedienNr.: 324134
ISBN 978-3-440-11223-6
9783440112236
ca. 9,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Ge
Diesen Titel bei der ekz kaufen.