Der Solist

Auf dem Weg zu seinem Büro bei der Los Angeles Times trifft der Redakteur Steve Lopez eines Tages im Armenviertel der Stadt auf den Geiger Nathaniel Ayers. Er ist fasziniert von dem Spiel des Obdachlosen, der auf seiner Violine, die Der Solist nur noch zwei Saiten hat, wundervolle Melodien hervorbringt. Lopez spricht mit ihm und beschließt, eine Kolumne über den Musiker zu schreiben, der 30 Jahre zuvor ein hochtalentierter Student am Elitekonservatorium Juillard School war, dann aber an Schizophrenie erkrankte und völlig aus der Bahn geworfen wurde. Vorsichtig beginnt er, in regelmäßigen Kontakt mit Nathaniel zu treten, worauf dieser zunächst nur zögerlich eingeht. Damit beginnt fast unmerklich eine Freundschaft, die das Leben beider Männer weitgehend und nachhaltig verändert. - Der Autor schildert bildlich, humorvoll, berührend, jedoch auch sehr sachlich die Höhen und Tiefen der Beziehung zwischen den beiden ungleichen Männern, die Hoffnung und Verzweiflung, aber auch die heilende Kraft der Musik. Das Buch ist eine hervorragende Darstellung eines wahren, menschlichen Dramas und kann für alle Büchereien empfohlen werden. (Übers.: Stefanie Karg)

Edith Schipper

Edith Schipper

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Der Solist

Der Solist

Steve Lopez
Blanvalet (2009)

Blanvalet ; 37336
318 S.
kt.

MedienNr.: 562080
ISBN 978-3-442-37336-9
9783442373369
ca. 8,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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