Das Orchideenhaus

Julia Forrester hat ihren Mann und den kleinen Sohn bei einem Autounfall verloren und ist aus Frankreich in ihre alte Heimat Norfolk zurückgekehrt. Nur langsam öffnet sie sich wieder dem Leben. Als ihr ein altes Tagebuch ihres Großvaters Das Orchideenhaus in die Hände fällt, lernt sie die Vergangenheit ihrer Familie kennen, aber auch diejenige der Familie Crawford, die mit ihrer eigenen Geschichte eng verwoben ist. In Rückblenden führt uns die Autorin in die Jahre 1939 bis 1945. Der Zweite Weltkrieg steht kurz bevor, und ehe der junge Harry Crawford in den Krieg zieht, heiratet er die schöne Olivia. Er gerät in Kriegsgefangenschaft und lernt nach seiner Befreiung in Bangkok die Liebe seines Lebens kennen. Aber ein Leben mit dieser Liebe ist für ihn unmöglich und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. - Hier liegt ein wunderbarer Schmöker vor, der vor allem in der Darstellung der zeitlich zurückliegenden Handlung überzeugt. Leider driftet die Geschichte zum Ende hin immer mehr ab und nimmt immer unglaublichere Wendungen, die den Gesamteindruck schmälern. Dennoch kann der Roman allen Büchereien als Lesefutter angeraten werden. (Übers.: Sonja Hauser)

Gabriele Güterbock-Rottkord

Gabriele Güterbock-Rottkord

rezensiert für den Borromäusverein.

Das Orchideenhaus

Das Orchideenhaus

Lucinda Riley
Goldmann (2011)

Goldmann ; 47554
538 S.
kt.

MedienNr.: 342097
ISBN 978-3-442-47554-4
9783442475544
ca. 10,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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