Engelskalt

Der abgeschobene Kommissar Holger Munch und die kurz vor dem Selbstmord stehende Polizistin Mia Krüger ermitteln wieder gemeinsam mit ihrem alten Team in einer mysteriösen Mordserie, bei der sechsjährige Mädchen auf eigenartige Engelskalt Weise getötet und zur Schau gestellt werden. Unterstützt werden sie von Gabriel Mork, dem genialen Dechiffrierer. In den Fall verwickelt sind: eine christlich-fundamentalistische dabei teuflische Sekte, zu deren unwissenden Anhängern Munchs Mutter gehört; der 13-jährige Tobias, der beim Spielen im Wald auf diese Sekte stößt und ein gefangenes Mädchen befreien will, dabei selbst gefangen wird; Munchs Enkelin, ebenfalls sechs Jahre alt; Mia, deren Schwester Selbstmord begangen hat und die selbst mit den Taten irgendwie in unbekanntem Zusammenhang steht. Aus dieser Mischung entwickelt sich ein absolut spannender Roman, auf den die gängigen Klischeeformulierungen ("atemberaubend", "fesselnd" etc.) in jeder Hinsicht zutreffen. Der Roman besitzt das Zeug zum Bestseller. Das Rad der Handlung dreht sich immer rasanter, die Ereignisse überstürzen sich, die Ermittlungen laufen bis zur Erschöpfung - bis schließlich nach atemberaubenden Geschehnissen alle Stränge zusammenlaufen. Unbedingt in allen Büchereien anschaffen - mit Nachdruck empfohlen. (Übers.: Gabriele Haefs)

Wilfried Funke

Wilfried Funke

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Engelskalt

Engelskalt

Samuel Bjørk
Goldmann (2015)

538 S.
kt.

MedienNr.: 580173
ISBN 978-3-442-48225-2
9783442482252
ca. 12,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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