Ein Sonntag mit Elena

Im Rückblick erzählt Tochter Giulia von einem besonderen Ereignis im Leben ihres Vaters: Seit Kurzem Witwer und im Ruhestand, die drei erwachsenen Kinder aus dem Haus, lebt der frühere Bauingenieur, der in der ganzen Welt Brücken Ein Sonntag mit Elena gebaut hat, einsam in einer Turiner Stadtwohnung. Als sich die älteste Tochter Sonia mit Mann und Kindern zum Sonntagsbesuch ansagt, beginnt er, ein aufwendiges Menü zuzubereiten. Doch in letzter Minute muss Sonia absagen, da die Enkelin vom Baum gefallen und auf dem Weg ins Krankenhaus ist. Enttäuscht und besorgt macht er einen Spaziergang und lernt zufällig die alleinerziehende Elena und ihren Skateboard-begeisterten Sohn Gaston kennen. Spontan lädt er beide zu seinem vorbereiteten Essen ein. Diese Begegnung erweist sich für alle drei als wichtiger Denkanstoß, was man mit dem Leben noch machen kann. Giulia erfährt erst Jahre später von Elena und beschließt, die Geschichte aufzuschreiben. Während sie von dem Sonntag berichtet, erinnert sie sich an ihre Kindheit und ihre Beziehung zum Vater. Ein ruhiger, warmherziger Roman, ideal als Urlaubslektüre in angenehm handlichen Format und mit schönem Einband - ein Wohlfühlbuch - allen Leser/-innen sehr empfohlen!

Ileana Beckmann

Ileana Beckmann

rezensiert für den Borromäusverein.

Ein Sonntag mit Elena

Ein Sonntag mit Elena

Fabio Geda ; aus dem Italienischen von Verena von Koskull
hanserblau (2020)

235 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 601050
ISBN 978-3-446-26795-4
9783446267954
ca. 20,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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