Wie ist es tot zu sein?
In diesem rundum praktischen Buch kommt all das zur Sprache, was bei der Arbeit mit Kindern in punkto Tod und Trauer beachtet werden muss. Wesentlich ist dabei die Reflexion, Erfahrung und eigene Betroffenheit von Erzieherinnen. Die vielseitigen Aspekte
werden persönlich und sensibel formuliert und lassen Raum für eigene Gedanken. Die religiöse Seite wird wohltuend selbstverständlich einbezogen (Christentum, Islam, Judentum) - ohne zu dominieren. Die Ideen und Impulse sind allesamt praxisnah und beziehen in den Konkretionen für den Kindergarten-Alltag hervorragend auch die Elternarbeit ein, was der systemischen Perspektive des Buches entspricht. Das Buch begeistert auch, weil es die Kinder rundum als Subjekte ernst nimmt und die Individualität jedes einzelnen Kindes und Erziehenden betont. Der Anhang bietet kommentierte Literatur-, Medien- und Internethinweise. Ein Muss für jede erziehende Person im Kindergarten und Zuhause!
Reiner Andreas Neuschäfer
rezensiert für den Borromäusverein.
Wie ist es tot zu sein?
Willi Everding
Herder (2005)
144 S. : Ill.
kt.