Love to share

Tiffy hat sich kürzlich von ihrem Freund getrennt und sucht eine Wohnung in London, was bei einem nicht gerade üppigen Gehalt mehr als schwierig ist. Deshalb geht sie auf das Angebot einer ungewöhnlichen Wohnungsanzeige ein. Sie Love to share teilt sich fortan die Wohnung (und das Bett!) mit einem Mann, der nachts arbeitet. So hat sie die Zimmer nachts für sich und er tagsüber, wenn sie arbeitet. In den ersten Monaten begegnen sich die beiden kein einziges Mal, sie kommunizieren nur über kleine Zettel, die sie überall in der Wohnung verteilen. So erhalten sie jedoch einen tieferen Einblick in das Leben des jeweils anderen, als gedacht. Als sie sich dann endlich von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen, sind beide mehr als überrascht von dem, was sie vorfinden. - O'Leary haucht dieser ungewöhnlichen Geschichte durch Witz und Charme ihrer Hauptfiguren Leben ein. Sie erzählt die Story sowohl aus der Sicht von Tiffy als auch aus der von Leon. Ungewöhnlich dabei ist, dass sie sogar ihren Schreibstil den beiden Figuren anpasst. Tiffy ist kompliziert und redet/schreibt viel, Leon ist ein ruhiger Typ, der wenig sagt, was sich im knappen Schreibstil spiegelt. Die Erzählung ist kurzweilig, hält einige Überraschungen bereit und man wird von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten! (Übers.: Pauline Kurbasik u. Babette Schröder)

Anna Heinzle

Anna Heinzle

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Love to share

Love to share

Beth O'Leary
Diana (2019)

Diana ; 36035
479 S.
kt.

MedienNr.: 596027
ISBN 978-3-453-36035-8
9783453360358
ca. 9,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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