Wir träumten von Kuba

Palm Beach in den 1960er Jahren: Die junge Exilkubanerin Beatriz Perez lebt zusammen mit ihrer Familie seit deren Vertreibung in Florida im Exil. Während ihre Eltern darum kämpfen, ihren einstigen finanziellen und gesellschaftlichen Wir träumten von Kuba Status wiederzuerlangen, will Beatriz nur eins: ihren von Castro ermordeten Zwillingsbruder Alejandro rächen. Als sie in Kontakt mit der CIA kommt, scheint Beatriz ihrem Ziel immer näher zu rücken, doch die Liebe stellt sich der jungen Frau in den Weg. So trifft sie eines Abends im Rahmen einer Party auf den gutaussehenden und charismatischen Politiker Nicholas Preston. Eine leidenschaftliche Affäre beginnt, die für beide den gesellschaftlichen Ruin bedeuten könnte, denn Nicholas ist verlobt. Für Beatriz beginnt eine Zeit voller Zweifel. Was soll sie tun? Bei dem Mann bleiben, den sie liebt, oder Castro stürzen und somit ihren Bruder zu rächen und ihre Heimat zurückgewinnen? - Der zweite Teil der Kuba-Reihe von Chanel Cleeton kann problemlos auch als Einzelwerk gelesen werden. Leider zieht sich die Handlung, die eigentlich durch ihren historischen Bezug sehr spannend wirkt, zwischenzeitlich etwas. Dennoch bleibt die Geschichte bis zum Schluss unvorhersehbar, erweisen sich doch einige Wendungen als überraschend. Chanel Cleetons Schreibstil ist angenehm zu lesen, weshalb das sich Buch als angenehme Abendlektüre für Zwischendurch bestens eignet.

Vera Lang

Vera Lang

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Wir träumten von Kuba

Wir träumten von Kuba

Chanel Cleeton ; aus dem Amerikanischen von Jens Plassmann
Wilhelm Heyne Verlag (01/2020)

Heyne ; 42380
495 Seiten
kt.

MedienNr.: 928946
ISBN 978-3-453-42380-0
9783453423800
ca. 10,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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