Die Nachbarin

Lexie und Tom bewohnen ein schickes Apartment mitten in London, ihr Leben scheint perfekt. Zu ihrem Glück fehlt nur noch ein Baby. Um sich ganz auf die Familienplanung konzentrieren zu können, arbeitet Lexie freiberuflich von zu Die Nachbarin Hause. Doch langsam erscheint ihr das selbstgewählte Leben langweilig und eintönig. In der Wohnung nebenan wohnt Harriet, die wilde Partys feiert und das Leben in vollen Zügen genießt. Doch auch hier trügt der Schein: Auch Harriet fühlt sich einsam und leidet immer noch unter der Trennung von ihrem Partner. Langsam beginnen die beiden Frauen, das Leben in der jeweiligen Nachbarwohnung zu beobachten, ohne dass sich die beiden kennen. Sie lauschen den Geräuschen, sie wissen, wann die Nachbarin die Wohnung verlässt, und folgen sich auf den sozialen Netzwerken. - Die Spannung steigert sich Seite für Seite, die Perspektiven wechseln zwischen den Hauptdarstellerinnen, immer wieder gibt es Hinweise, dass es etwas in der Vergangenheit gibt, das ganz und gar nicht in Ordnung war. Die Katastrophe zeichnet sich langsam ab, spitzt sich zu und schließlich kann das Buch nicht mehr zur Seite gelegt werden. Eine gute Mischung aus Beziehungsgeschichte und Psychothriller. Der flüssige und ansprechende Schreibstil, untermalt mit humorvollen Szenen aus dem Alltag, macht dieses Buch zum perfekten Leseereignis für alle, die Thriller lieben.

Barbara Jaud

Barbara Jaud

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Die Nachbarin

Die Nachbarin

Caroline Corcoran ; aus dem Englischen von Sybille Uplegger
Wilhelm Heyne Verlag (2020)

444 Seiten
kt.

MedienNr.: 943008
ISBN 978-3-453-58080-0
9783453580800
ca. 12,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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