Der Tod, den man stirbt

Im Jahr 1937 erhält Lorenzo Falcó wieder einen brisanten Auftrag von seinem Geheimdienstchef. Das republikanische Spanien will Währungs- und Goldreserven auf einem Schiff, dem kaum bewaffneten Frachter Mount Castle, außer Landes Der Tod, den man stirbt bringen, damit sie ja nicht General Francos Truppen in die Hände fallen. Doch das Unternehmen bleibt nicht geheim und Francos Marine will das gegnerische Schiff aufbringen... - Das ist der zweite Teil dieser Reihe. (Erster Teil "Der Preis den man zahlt": BP/mp 17/969). Der Autor, früher mal Kriegsberichterstatter, hat sich hier den spanischen Bürgerkrieg von 1936 - 1939 als Sujet ausgesucht. Man erfährt eine Menge an Hintergrundinformationen zu diesem Krieg mit unsäglichen Verbrechen von beiden Seiten. Dieser Agent Falcó wird einerseits als eleganter, charmanter Schönling und Herzensbrecher und andererseits als brutaler, skrupelloser, ja psychopatischer Killer dargestellt, der in James-Bond-Manier letztlich aus allen Kämpfen als Sieger hervorgeht. Ein Buch mit gefälligem Text und vielen brutalen Szenen. Eine sehr spannende, nicht immer ganz nachvollziehbare Geschichte. Sollte aber gut einsetzbar sein. (Übers.: Petra Zickmann)

Erwin Wieser

Erwin Wieser

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Der Tod, den man stirbt

Der Tod, den man stirbt

Arturo Pérez-Reverte
Insel-Verl. (2018)

475 S.
fest geb.

MedienNr.: 595866
ISBN 978-3-458-17764-7
9783458177647
ca. 22,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
Diesen Titel bei der ekz kaufen.
Titel der Ausgabe:
Auszeichnung: