Restlicht

Peter Bloom kehrt nach 30 Jahren aus den USA nach Hause zurück, um seinen schwerkranken Vater zu besuchen. Die Rückkehr nach Deutschland ist voll von Erinnerungen an seine große Jugendliebe. Verzweifelt hatte er sie gesucht, damals, Restlicht als sie spurlos verschwand. Um zu vergessen, war er ausgewandert. Als Peter in der Zeitung liest, dass das Skelett einer ermordeten Frau gefunden wurde, versucht er herauszufinden, was mit seiner Freundin passiert ist. Eine gefährliche Spurensuche beginnt. - Mit genauen Zeitangaben ist der Roman gekonnt im Reportagestil verfasst. Die Rückblenden können leicht nachvollzogen werden, die Handlung wird flott vorangetrieben, die Fiktion rückt in die Nähe eines spannenden Tatsachenberichts. Bestens skizziert wird die Atmosphäre einer bedrückend spießigen Kleinstadt an der ehemals deutsch-deutschen Grenze. Dazu passen die pointiert herausgestellten, traurig-depressiven Lebensumstände der einzelnen Figuren. Eine gut geschriebene und fesselnde Geschichte. Lesenswert!

Carmen Planas Balzer

Carmen Planas Balzer

rezensiert für den Borromäusverein.

Restlicht

Restlicht

Jochen Rausch
Kiepenheuer & Witsch (2008)

KiWi ; 1079 : KiWi Paperback
287 S.
kt.

MedienNr.: 559640
ISBN 978-3-462-04029-6
9783462040296
ca. 8,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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