Milchschaumschläger

Werbetexter Daniel hat genug von seinem Job. Als seine Stammkneipe schließt, wirft er seinen Job hin und beschließt, gegen jede finanzielle Vernunft, dort mit seiner Frau ein Café-Bistro zu eröffnen. Bis zur Eröffnung ist es ein Milchschaumschläger steiniger Weg und es kommt zu zahlreichen Zwischenfällen: ein Wasserrohrbruch, ein Koch, der die Nerven verliert und noch einiges mehr. Da aber eine Tante im Kaffeesatz gelesen hat und feststellte, dass alles gut geht, hält Daniel durch. Nach der Eröffnung bleibt es turbulent, was Daniel an den Rand der Verzweiflung bringt. Finanziell wird es auch immer enger. - Moritz Netenjakob schildert sehr humorvoll die Tücken, die mit Daniels spontaner Entscheidung einhergehen. Er schildert außerdem den Einfluss der Familien von Daniel und Aylin auf das Geschehen. Die jeweiligen Charaktere der einzelnen Familienmitglieder sind sehr plastisch dargestellt. Der Autor hat die jeweiligen Figuren dazu u.a. mit ihren Dialekten und Akzenten ausgestattet. Dieses humorvolle Buch bietet ein äußerst kurzweiliges Lesevergnügen, ausdrücklich empfohlen.

Sylvia Seidler

Sylvia Seidler

rezensiert für den Borromäusverein.

Milchschaumschläger

Milchschaumschläger

Moritz Netenjakob
Kiepenheuer & Witsch (2017)

348 S.
kt.

MedienNr.: 589200
ISBN 978-3-462-04881-0
9783462048810
ca. 14,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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