Die letzte Geliebte

Im Hollywood der 20er Jahre muss der Privatermittler Hardy Engel die Machenschaften des ehemaligen Politikers Will Hays aufdecken, die Personen durchleuchten, die ihn umgeben, leider ist auch ein Kontakt mit dem KuKluxKlan unumgänglich Die letzte Geliebte und dessen Brutalität offensichtlich. Ein Mord geschieht und gemeinsam mit einer Freundin und einem Freund dringt Hardy immer weiter vor in die Niederungen, die bis in die Spitzen der Regierung reichen. Wer ist die junge Schöne, mit denen sich Herr Hays umgibt und die er schützt? Und plötzlich ist Will Hays tot ... - Christof Weigold hat in seinem dritten Band (zul. "Der blutrote Teppich", 2019), der wieder in den "Golden Twenties" spielt, einen Krimi geschrieben, in dem Realität und Fiktion mehr als spannend verbunden sind. Die geschilderten Situationen von Verfolgung der Schwarzen, korrupten Polizisten und machtgierigen Politikern ist damals wie heute leider Realität. Die Stars von damals haben dieselben Allüren wie die Stars von heute. Der Autor hat wie immer sorgsam recherchiert. Wer bei diesem Krimi einmal angefangen hat zu lesen, wird das Buch nicht aus der Hand legen, bis die knapp 650 Seiten ausgelesen sind. Es ist viel zu spannend und eigentlich viel zu real.

Gabi Radeck

Gabi Radeck

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Die letzte Geliebte

Die letzte Geliebte

Christof Weigold
Kiepenheuer & Witsch (2020)

642 Seiten
kt.

MedienNr.: 602053
ISBN 978-3-462-05326-5
9783462053265
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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