Luzie, der Schrecken der Straße

Luzie kann es kaum erwarten, in die Schule zu kommen. Aber noch sind Ferien, und zu allem Übel sind ihre beiden Freundinnen noch verreist. Also versucht Luzie, sich der Kinderbande von Oswald anzuschließen, die sie, um sie loszuwerden, Luzie, der Schrecken der Straße zu lauter Blödsinn anstiftet. Auf das "A" des im Bau befindlichen Supermarktes zu klettern, zum Beispiel. Oder zu einer Mutprobe: Klauen. Im Kaufhaus kommt Luzie zu einem Stück Knete, das sich in zwei Knetmännchen verwandelt, die noch mehr Unsinn im Kopf haben als Luzie - keine gute Konstellation! Für die Erwachsenen jedenfalls nicht, für die Leser schon! Sprachlich mag Hofmans Erzählstil mittlerweile etwas altbacken wirken, aber nichtsdestotrotz hat sich Luzie, durch die Fernsehverfilmung in den 80er Jahren auch bei uns bekannt geworden, mit ihrer Phantasie zu Recht einen Platz unter den Klassikern erobert. (Übers.: Josef Feigl)

Daniela Kern

Daniela Kern

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Luzie, der Schrecken der Straße

Luzie, der Schrecken der Straße

Ota Hofman
Ravensburger Buchverl. ([20]09)

186 S. : Ill.
fest geb.

MedienNr.: 314578
ISBN 978-3-473-34789-6
9783473347896
ca. 12,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 9
Systematik: K
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