Die Rückkehr der Eskatay

Morland ist ein demokratischer Staat am Beginn der Industrialisierung, aber es fehlen die Rohstoffe. Der Präsident und seine Helfer nutzen diese Krise und versuchen mit allen Mitteln, an der Macht zu bleiben. Zu dieser Zeit tauchen Die Rückkehr der Eskatay überall im Land magisch begabte, gleich nach der Geburt adoptierte Kinder auf. Hakon, ein Zirkusjunge, lernt das Gedankenlesen, Tess, eine Waise, entwickelt übermenschliche Kräfte und York, der Sohn eines Richters, die Teleportation. Jedes dieser Kinder muss, um den Häschern der Regierung zu entgehen, aus seiner gewohnten Umgebung fliehen. Tess beispielsweise macht sich auf die Suche nach der Armee der Morgenröte, einer Widerstandsbewegung, und begegnet letztendlich den anderen Kindern. Immer deutlicher wird, dass die Regierung von den Eskatay, einem Feind aus uralten Tagen, infiltriert wurde. Auf der Suche nach Antworten machen sich die Kinder zusammen mit dem fahnenflüchtigen Chefinspektor Lennart auf den Weg in den Norden des Landes. - In der vom Rest der Welt zwar abgeschotteten, ansonsten jedoch völlig normalen Gesellschaft Morlands wirkt die plötzlich auftretende Magie wie ein Fremdkörper. Die geschilderten Hauptfiguren sind sympathisch und der Handlung ist angenehm zu folgen. Wegen düsterer Geschehnisse wie der Tod der Frau des Chefinspektors oder einer Selbstmordserie eher für ältere Jugendliche geeignet. Erster Band einer Trilogie.

Christian König

Christian König

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Die Rückkehr der Eskatay

Die Rückkehr der Eskatay

Peter Schwindt
Ravensburger Buchverl. (2009)

Morland / Peter Schwindt ; 1
396 S.
fest geb.

MedienNr.: 307132
ISBN 978-3-473-35302-6
9783473353026
ca. 16,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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