Das schwarze Drachenboot

Tjarks spannendstes Erlebnis beginnt damit, dass ein Mann in sein Haus kommt und von einem Überfall berichtet, dem er nur knapp entkommen ist. Tjarks Vater, der Anführer eines Wikingerdorfes, will die Verbrecher jagen. Doch dann Das schwarze Drachenboot kommt alles anders und nur Tjark ist es zu verdanken, dass das Abenteuer gut ausgeht. Eine spannende Geschichte, ohne Zweifel, auch der Hinweis, der Tjark zur Lösung des Falls bringt, ist pfiffig gewählt. Auch Schriftgröße und Zeilenlänge sind für die anvisierten Leser der 3. Lesestufe angemessen. Allerdings wurden wieder einmal nur die geübten Leser ab der 3. Klasse in den Blick genommen. Diejenigen, die weniger Übung haben - und davon gibt es viele - werden nur mühsam die fremden Namen und Begriffe erlesen, die leider nicht einmal erklärt werden, was ist ein Rauchabzug, was sind Talglampen, für wenig geübte Leser ist der Ortsname Skiringssal ein Grund, das Buch beiseite zu legen. Die Idee, ein Abenteuer in die Wikingerzeit zu verlegen, ist gut, keine Frage. Doch warum muss das als Buch für Erstleser deklariert werden, deren Eltern sich auf die Empfehlung verlassen und damit auch demotivieren anstatt zu motivieren. Für geübte (!) Leser ab 9 Jahren.

Birgit Ebbert

Birgit Ebbert

rezensiert für den Borromäusverein.

Das schwarze Drachenboot

Das schwarze Drachenboot

Fabian Lenk. Mit Bildern von Daniel Sohr
Ravensburger Buchverl. (2010)

Leserabe Krimi : 3. Lesestufe
58 S. : zahlr. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 326312
ISBN 978-3-473-36311-7
9783473363117
ca. 6,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 8
Systematik: KE
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