Wilhelmine von Bayreuth

Als die Gemahlin des preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm im Jahr 1709 "nur" einer Tochter, Wilhelmine, das Leben schenkte, war die Enttäuschung groß, wie sie selbst später in ihren Memoiren schrieb. Erst 2 ¿ Jahre Wilhelmine von Bayreuth später folgte der ersehnte Sohn, Friedrich, der von seiner großen Schwester von Anfang an sehr geliebt wurde. Der Autor geht vor allem auf die innige Verbindung der beiden kunstsinnigen Geschwister untereinander ein, die sie die strenge Erziehung besser ertragen ließ und die auch nach Wilhelmines Heirat mit dem Markgrafen von Bayreuth, welche ihr die Möglichkeit bot, ihre künstlerischen Ambitionen zu verwirklichen, fortbestand. Zahlreiche Zitate aus Briefen und Memoiren werden kritisch in die Schilderungen eingebunden. Das Buch vermittelt so einen farbigen Eindruck der Zeit und ist für alle Büchereien sehr zu empfehlen.

Julia Massenkeil-Kühn

Julia Massenkeil-Kühn

rezensiert für den Borromäusverein.

Wilhelmine von Bayreuth

Wilhelmine von Bayreuth

Uwe A. Oster
Piper (2005)

376, [16] S. : Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 227986
ISBN 978-3-492-04524-7
9783492045247
ca. 22,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Ge
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