Hass im Spiel

Kess ist Mitglied einer Neonazi-Gang, deren Anführer Fred ihr Freund ist. Vor Fred hat sie eigentlich nur Angst, ihr Herz gehört schon seit längerem Tono, der aus der Gang ausgestiegen ist und dafür mit Blut und Schmerzen bezahlen Hass im Spiel musste. Jetzt plant Fred einen Überfall auf das neue Jugendheim, in dem sich v.a. türkische Jugendliche treffen. Zeit für Kess, eine Entscheidung zu treffen: Sie weiht die Polizei ein. Ihr Mut wird belohnt, denn die gewalttätigen Neonazis werden dingfest gemacht und Tono und Kess werden ein Paar. - Nüchtern und ohne große Umschweife stellt die Autorin verschiedene Typen Jugendlicher dar, die versuchen, sich durch eine lieblose, hoffnungslose und problembeladene Welt zu schlagen. Gleichzeitig will sie mit Kess' Beispiel Mut machen, aus einer Gruppe auszubrechen, Geschehnisse kritisch zu hinterfragen und für sich selbst zu entscheiden. - Zu empfehlen.

Barbara Leidl

Barbara Leidl

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Hass im Spiel

Hass im Spiel

Margret Steenfatt
Rowohlt-Taschenbuch-Verl. (2001)

rororo ; 21152 : rororo-Rotfuchs
157 S. : Ill.
kt.

MedienNr.: 156820
ISBN 978-3-499-21152-2
9783499211522
ca. 5,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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