Falscher Tropfen

Als der in Südtirol weitum bekannte Weinhändler Franz Mitterlechner eines Tages tot im Eisack aufgefunden wird, kümmert den Baron diese Nachricht nicht weiter. Aber dann bittet ihn die Witwe Mitterlechners um einen Besuch. Im Safe Falscher Tropfen fand sich nämlich eine Magnum-Flasche Tignanello, einer der allerbesten italienischen Rotweine, die der Händler für den Baron bestimmt hatte. Und dann entdeckt der Baron eine geheime Botschaft auf der Rückseite des Weinetiketts für ihn: Mitterlechner geht davon aus, dass er ermordet wird und der Baron soll seinen Mörder überführen. Weitere Einzelheiten wie der Namen des Mörders sind nicht mehr lesbar ... - Der Autor ist ein besonderer Liebhaber und Kenner des südlichen Tirols; das erkennt man allenthalben bei seinen Beschreibungen von Land und Leuten. Es gibt gelegentlich auch kurze Ausflüge in die Geschichte des Landes. Die Erzählweise ist schlicht, augenzwinkernd, vergnüglich und trotz zweier Leichen kommt Aufregung eher nicht auf. Aufgrund der zahlreichen Hinweise auf besondere Hotels, Restaurants, Weinkellereien mutet das Buch gelegentlich mehr wie ein Gourmetführer als ein Krimi an. Breit einsetzbar.

Erwin Wieser

Erwin Wieser

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Falscher Tropfen

Falscher Tropfen

Michael Böckler
Rowohlt Taschenbuch-Verl. (2018)

rororo ; 27349
444 S.
kt.

MedienNr.: 882037
ISBN 978-3-499-27349-0
9783499273490
ca. 10,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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