Letzte Ehre

Die siebzehnjährige Münchner Schülerin Finja Madsen ist nach einem Partywochenende nicht mehr nach Hause gekommen. Was ist mit ihr passiert und wo ist sie? Oberkommissarin Fariza Nasri von der Münchner Kripo versucht mit Akribie Letzte Ehre und Durchsetzungsvermögen, herauszubekommen, was passiert ist und die Vermisste zu finden. Ins Zentrum ihrer Ermittlungen gerät schnell der Partner von Finjas Mutter, in dessen Wohnung die Party stattgefunden hat, während er selbst mit zwei Freunden auf dem Land ein mehr als ominöses "Herrenwochenende" verbracht hat. Und sie spürt, dass dieser Mann lügt. Doch was hat er wirklich mit dem Verschwinden Finjas zu tun? - Die zahlreichen Fans von Anis Büchern werden sich sicher über seinen neuesten Krimi freuen. Andere Leser werden sich eventuell schwertun, denn der oft ein wenig selbstgefällig wirkende Stil des Autors lässt den Text über weite Strecken spröde und langatmig wirken, so dass durchaus dem einen oder anderen Krimifan die Leselust ausgehen mag. Fazit: Für Büchereien, die Ani-Fans unter ihren Nutzer/-innen haben. Alle anderen werden sicher genug spannende Alternativen auf dem Buchmarkt finden.

Günter Bielemeier

Günter Bielemeier

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Letzte Ehre

Letzte Ehre

Friedrich Ani
Suhrkamp (2021)

270 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 974653
ISBN 978-3-518-42990-7
9783518429907
ca. 22,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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