Das unbeschriebene Blatt

Als der Einzelgänger Reine plötzlich seine Arbeit verliert, weiß er nicht, was er anfangen soll. Da trifft er beim Gottesdienst einer Erweckungsgemeinde eine Frau, die ebenso einsam scheint. Angela ist unförmig dick, ihr einziges Das unbeschriebene Blatt Interesse gilt Süßigkeiten und dem Häkeln. Dennoch: Reine fühlt sich zu ihr hingezogen, die beiden ziehen zusammen und heiraten. Als dann auch noch ein Kind kommt, scheint das Glück vollkommen. Doch mit der Geburt des Kindes beginnt ein Albtraum. Es ist schwer krank und angeblich nur in einer Spezialklinik in Brasilien zu heilen. Reine schmiedet einen abenteuerlich Plan, um das nötige Geld zu beschaffen. Der Autorin ist ein glaubhaftes Porträt zweier Menschen gelungen, denen das Schicksal übel mitgespielt hat. Sie verbindet eine psychologische Studie mit einer Handlung, die den Leser fesselt. Ein spannendes Buch mit Tiefgang. (Übers.: Regine Elsässer)

Hans Bemmann

Hans Bemmann

rezensiert für den Borromäusverein.

Das unbeschriebene Blatt

Das unbeschriebene Blatt

Marie Hermanson
Suhrkamp (2004)

Suhrkamp-Taschenbuch ; 3626
236 S.
kt.

MedienNr.: 545625
ISBN 978-3-518-45626-2
9783518456262
ca. 8,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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