Ein Mädchen namens Willow

Willow lebt allein mit ihrem Vater und erbt von ihrer Tante Alwina ein baufälliges Haus und einen Wald, in dem geheimnisvolle Dinge vor sich gehen. Sie findet heraus, dass Alwina eine Hexe war und auch Willow magische Kräfte hat. Willows Vater will Ein Mädchen namens Willow den Wald verkaufen, denn ihm fehlt das Geld für die Renovierung. Gut, dass Willow inzwischen drei weitere junge Hexen gefunden hat, mit denen sie ihre Hexenkünste übt. Die Mädchen, die ihre Kräfte von Großtanten und Großmüttern geerbt haben, sind sehr naturverbunden und jede verbindet sich mit einem Krafttier. Gemeinsam finden sie einen Weg, den Wald zu retten. - Der Anfang ist gut aufgebaut, doch im weiteren Verlauf enttäuscht das Buch durch stereotype Personendarstellungen, z.B. die eingebildete Mitschülerin, die Willow zunächst für eine Hexe hält, und die fiesen Immobilienhaie Wiesel und Geier. Auch die gereimten Zaubersprüche der kleinen Hexen sind nicht sonderlich gelungen. Bei größerem Bedarf an Hexenbüchern für Mädchen einsetzbar.

Evelin Schmidt

Evelin Schmidt

rezensiert für den Borromäusverein.

Ein Mädchen namens Willow

Ein Mädchen namens Willow

Sabine Bohlmann ; mit Illustrationen von Simona Ceccarelli
Planet! (2020)

247 Seiten : Illustrationen
fest geb.

MedienNr.: 600156
ISBN 978-3-522-50664-9
9783522506649
ca. 13,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 9
Systematik: K
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