Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen

Der kleine Erstklässler Jean soll in der Schule von seinen Eltern erzählen. Da er ohne Mutter zusammen mit einem kleinen Bruder bei seinem Vater aufwächst, erfindet er eine Geschichte. Eines Tages liest ihm die Nachbarstochter Michele, Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen mit der er sich heimlich trifft, eine geheimnisvolle Karte vor, die seine Mutter ihm aus einem fernen Land geschrieben hat. Doch zu Weihnachten verliert er nicht nur den Glauben an den Weihnachtsmann, sondern erfährt auch vom traurigen Schicksal seiner Mutter. Die von dem Autorenduo Jean Regnaud und Émile Bravo (vgl. den Band "Porträt eines Helden als junger Tor" der Spirou und Fantasio Sonderreihe in diesem Heft) aus der Perspektive Jeans erzählte und zurückhaltend illustrierte Geschichte ist eine Mischung zwischen Bilderbuch und Comic. In der Bücherei bedarf der innovativ gestaltete Titel daher unbedingt einer aktiven Vermittlung, da kindliche Bilderbuch-Leser vom Inhalt überfordert sein dürften und Comic-Leser die ungewohnte Darstellungsweise stören könnte. Für ausgebaute Bestände.

Siegfried Schmidt

Siegfried Schmidt

rezensiert für den Borromäusverein.

Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen

Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen

Jean Regnaud und Émile Bravo
Carlsen (2009)

Graphic Novel
118 S. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 306666
ISBN 978-3-551-77790-4
9783551777904
ca. 17,90 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 10
Systematik: K
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