Der erste Riß in der Mauer

Als am 10. September 1989 die ungarische Regierung die Grenze zu Österreich hin öffnete, war das Schicksal der DDR besiegelt. Nun gab es für alle, die das Land verlassen wollten einen Weg in den Westen. Das Buch schildert, wie es Der erste Riß in der Mauer zu dieser u.a. von Innenminister István Horváth und Ministerpräsident Miklós Németh zu verantwortenden Öffnung kam. Der Autor geht ausführlich auf die Ereignisse vor und während der Grenzöffnung ein, und wirft auch ein Licht auf die handelnden Personen. Der Leser erfährt damit einiges über die Hintergründe, so auch das aus heutiger Sicht kuriose Detail, dass die Haushaltslage Ungarns zur damaligen Zeit, und dabei die Kosten der mittlerweile maroden Grenzsicherungsanlagen, eine durchaus gewichtige Rolle gespielt haben. Andreas Oplatka wurde in Ungarn geboren und verließ seine Heimat 1956. Er war nach seinem Studium jahrelang Redakteur der 'Neuen Züricher Zeitung' und u.a. deren Korrespondent in Budapest. Oplatka hat bereits mehrere Bücher zu diesem Themenkreis verfasst.

Walter Brunhuber

Walter Brunhuber

rezensiert für den Borromäusverein.

Der erste Riß in der Mauer

Der erste Riß in der Mauer

Andreas Oplatka
Zsolnay (2009)

302 S.
fest geb.

MedienNr.: 561727
ISBN 978-3-552-05459-2
9783552054592
ca. 21,50 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Ge
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