Der Gewinner geht leer aus

Der Berufsverbrecher Parker ist wortkarg, hart und effektiv. Für den abgebrühten Ganoven zählen nur seine eigenen Regeln, Gesetze interessieren ihn nicht und Gewissen oder Moral sind ihm unbekannte Begriffe. Jetzt ist er gerade Der Gewinner geht leer aus dabei, einen Profikiller abzuwehren, der ihm von Leuten, die sich an ihm rächen wollen, auf den Hals geschickt wurde. Parker stellt den Mann und bringt ihn eiskalt um. Kurz darauf erhält er ein unwiderstehliches Angebot: Kollegen von ihm planen, einem Dot-Com-Millionär unschätzbar wertvolle alte Gemälde zu stehlen. Da die teuren Kunstwerke außerordentlich gut gesichert sind, brauchen sie für ihr riskantes Vorhaben unbedingt Parker, der einsteigt, denn das Unternehmen scheint ihm gut durchdacht und äußerst gewinnträchtig. Als den Ganoven dann alte Kumpane in die Quere kommen und auch noch die Polizei Wind von den gestohlenen Gemälden bekommt, würde Parker gerne aussteigen, aber da ist es schon zu spät. - Richard Stark ist eines von mehreren Pseudonymen des 2008 im Alter von 75 Jahren verstorbenen, mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Schriftstellers Donald E. Westlake. Der rabenschwarze Thriller des Kultautors aus den USA ist handwerklich solide komponiert. Der Autor besticht mit knapper, extrem direkter Sprache und mit knochentrockenem, sarkastischem Humor. Ein routinierter Thriller mit knallharter Action und großem Gewaltpotenzial, empfehlenswert für Liebhaber des Noir-Romans. (Übers.: Dirk van Gusteren)

Günther Freund

Günther Freund

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Der Gewinner geht leer aus

Der Gewinner geht leer aus

Richard Stark
Zsolnay (2010)

283 S.
kt.

MedienNr.: 326772
ISBN 978-3-552-05497-4
9783552054974
ca. 16,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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