Die Möglichkeit eines Verbrechens

Obwohl Inspektor Avi Avraham offiziell noch beurlaubt ist, übernimmt er einen neuen Fall. In der Nähe eines Kindergartens wird Sprengstoff gefunden. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, doch Avi muss ihn mangels Beweisen laufen Die Möglichkeit eines Verbrechens lassen. Nachdem eine Erzieherin brutal misshandelt wurde, glaubt Avraham, im Familienvater Chaim Sara den Täter zu kennen. Doch auch dieser wird entlastet. Sein Bauchgefühl sagt Avi, dass mit Sara etwas nicht stimmt. Der liebevolle Familienvater sorgt sich rührend um seine beiden Söhne, doch wo ist seine Frau und warum will er mit seinen Söhnen nach Manila fliegen? Lange verfolgt Avi eine falsche Fährte, doch am Ende fügen sich die vielen Puzzleteile zusammen. - In zwei Erzählsträngen erfährt der Leser die Sicht des Polizisten und des Verdächtigen. Avi ist nicht ohne Fehler, dass macht ihn sympathisch und menschlich. Ein wunderbarer Krimi der leisen Töne. Sehr zu empfehlen. (Übers.: Markus Lemke)

Pia Jäger

Pia Jäger

rezensiert für den Borromäusverein.

Die Möglichkeit eines Verbrechens

Die Möglichkeit eines Verbrechens

Dror Mishani
Zsolnay (2015)

332 S.
fest geb.

MedienNr.: 582533
ISBN 978-3-552-05737-1
9783552057371
ca. 19,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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