Eigentlich wär ich gern ...

Zu sehr werden heute Jugendliche von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zwängen in Berufsfelder gedrängt, die ihnen langfristig nicht entsprechen und so zu Unzufriedenheit und nicht zuletzt zu gesundheitlichen Störungen führen Eigentlich wär ich gern ... können. Beate Westphal hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Menschen, aber auch mit ihrem Berufsleben unglückliche Menschen einen Weg aufzuweisen, auf dem sie Lebenssinn und Freude finden können. Das funktioniert nicht durch schlichte Tests, an deren Ende eine Berufsgruppe empfohlen wird, sondern durch eingehende Beschäftigung mit sich selbst, sozialer und gesellschaftlicher Umstände und durch Rückmeldung und Austausch mit einer Person seines Vertrauens. Anhand von Leitfragen (Was kann ich?, Wer bin ich?, Welche Bilder beflügeln mich?, Wie viel möchte ich verdienen?, Für wen möchte ich arbeiten?, Wofür möchte ich bekannt sein?) schickt die Autorin den Suchenden auf eine Reise in sich selbst. Der Ratgeber ist als Arbeitsbuch gestaltet, der freundlich farblich differenziert Platz bietet, seine Ergebnisse schriftlich festzuhalten und sich einer Antwort zu nähern. Hier müssen Büchereien natürlich aufpassen und bei der Ausleihe darauf hinweisen, das Buch nur als Kopiervorlage zu benutzen!. Ein wertvoller Ratgeber bei Orientierungslosigkeit, mit der genannten Einschränkung sehr zu empfehlen für Schulbibliotheken und zum Einsatz für P-Seminare in der gymnasialen Oberstufe.

Christine Vornehm

Christine Vornehm

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Eigentlich wär ich gern ...

Eigentlich wär ich gern ...

Beate Westphal. Unter Mitarb. von Anne Jacoby
Campus-Verl. (2010)

212 S. : Ill.
kt.

MedienNr.: 566752
ISBN 978-3-593-39096-3
9783593390963
ca. 19,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Pä, So
Diesen Titel bei der ekz kaufen.
Titel der Ausgabe:
Auszeichnung: