Das Haus in Cold Hill

Der renommierte britische Drehbuchautor, Schauspieler und Schriftsteller Peter James hat einen netten Grusel-Roman verfasst - mehr jedoch auch nicht. Im ersten Kapitel wird bereits mit einem Schockmoment und ungeschönter Gewaltdarstellung Das Haus in Cold Hill eingestiegen. Anschließend wird ein interessanter Spannungsbogen aufgebaut, der jedoch nicht das gesamte Buch über gehalten werden kann. Die Story ist gut und gerne nach der Hälfte auserzählt. Inhaltlich geht es um das Ehepaar Olli und Caro, das mit seiner Tochter Jade in ein renovierungsbedürftiges altes Anwesen in der Nähe von Brighton zieht und dort bereits nach kurzer Zeit allerhand Merkwürdigkeiten bemerkt. So laufen nachts plötzlich alle Wasserhähne des Hauses oder es schleicht eine merkwürdige alte Dame durch Wände und Zimmer. Keine schlechte Geschichte, für Fans von Gespenster-Literatur mit dem angenehmen Gruselgefühl in englischer Manier sicherlich ganz nett zu lesen. Wirklich überzeugen konnte mich die Mischung aus leicht nervenkitzelndem Grusel und teils lächerlich vorhersehbarem Plot jedoch nicht. Kein Buch, das einen nicht mehr schlafen lässt, aber sicherlich eine nette Ergänzung im Grusel-Sortiment. (Übers.: Christine Blum)

Svetlana Romantschuk

Svetlana Romantschuk

rezensiert für den Borromäusverein.

Das Haus in Cold Hill

Das Haus in Cold Hill

Peter James
Fischer Taschenbuch (2017)

Fischer-Taschenbuch ; 29774
365 S.
kt.

MedienNr.: 590197
ISBN 978-3-596-29774-0
9783596297740
ca. 9,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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