Vom Glück, lernen zu dürfen

Schule und Bildung scheinen heute ausschließlich darauf ausgerichtet, gesellschaftskonforme, möglichst sogar wirtschaftskonforme Menschen zu erziehen. Was einerseits für das Funktionieren im Berufsleben nützlich ist, muss für Vom Glück, lernen zu dürfen die Lebensgestaltung und den Fortschritt der Gesellschaft nicht zwangsläufig hilfreich sein. Um sich dem wahren Kern und Ziel der Bildung zu nähern, beschäftigt sich der Autor in seinem Essay mit den Gedanken namhafter Pädagogen und Menschenbildner. Dabei stellt er fest, dass ihnen eine Zweck- und Curriculumorientierung, wie sie heute vorherrscht, völlig fremd war. Ihnen ging es um den Menschen und die Menschheit. Ihrer Auffassung nach muss Bildung zu einer Weiterentwicklung beider führen. Ein interessanter Blickwinkel, der vor allem Schulmüden und Bildungskritikern Argumente und Ideen für ihre Diskussionen bietet. Für alle, die sich für Bildung und den Fortschritt der Menschheit interessieren.

Birgit Ebbert

Birgit Ebbert

rezensiert für den Borromäusverein.

Vom Glück, lernen zu dürfen

Vom Glück, lernen zu dürfen

Jürgen Overhoff
Klett-Cotta (2009)

271 S.
fest geb.

MedienNr.: 562188
ISBN 978-3-608-94171-5
9783608941715
ca. 23,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Pä
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