Im Namen des Schweins

In einem Schlachthof in den katalanischen Bergen wird die fachgerecht zerteilte Leiche einer Frau gefunden. Mit der Aufklärung beauftragt ist Kommissar Pujol, der kurz vor seiner Pensionierung steht. Dies ist einer der beiden Erzählstränge. Im Namen des Schweins Der andere lässt am Leben Tomas teilnehmen, der Ziehsohn des Kommissars, ebenfalls Polizist, der gerade in New York eine Auszeit nimmt und sich Hals über Kopf in eine Halb-Irin mit spanischen Wurzeln verliebt. Ein Gedicht führt Kommissar Pujol relativ schnell zur Erkenntnis, wer der Mörder ist, er kann es aber nicht beweisen. Erst als Tomas als verdeckter Ermittler in dem spanischen Dorf in den Bergen eingesetzt wird, kann der Täter überführt werden. Erzählt wird aus einer gewissen Distanz heraus, die im Erzählverlauf, je vertrauter die Hauptpersonen werden, immer geringer wird, scharf beobachtend, mit liebevoller Zuneigung für Details und zum Teil mit burleskem Humor. Ein sehr spannendes, exzellent geschriebenes Buch, das man mit Vergnügen liest. (Übers.: Ralph Amann)

Christiane Kühr

Christiane Kühr

rezensiert für den Borromäusverein.

Im Namen des Schweins

Im Namen des Schweins

Pablo Tusset
Frankfurter Verl.-Anst. (2008)

565 S.
fest geb.

MedienNr.: 287816
ISBN 978-3-627-00148-3
9783627001483
ca. 19,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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