Einen Luchs am Hals haben

Herr Egon arbeitet, guckt Fußball im Fernsehen, liest Liebesromane und ist ansonsten sehr einsam... bis er bei einem Ausflug in den Wald ein Luchsbaby findet. Er nimmt es mit nach Hause, weil er so lange niemanden mehr gestreichelt Einen Luchs am Hals haben hat. So traurig beginnt diese Geschichte. Aber weil Herr Egon schließlich keine Ahnung von Luchsen hat und ganz schön überfordert ist mit der kleinen Raubkatze Miri, lässt er sich, zuerst widerwillig, vom Nachbarsjungen Carlo helfen. - Von Herrn Egons Schwierigkeiten, sich auf andere Menschen einzulassen, und von der dennoch wachsenden Freundschaft zwischen ihm und dem Jungen und seiner Mutter erzählt Will Gmehling nüchtern bis ironisch, aber dennoch rührend. Der Leser wird sich gut in die handelnden Figuren hineinversetzen können und diese anspruchsvolle Geschichte lieben. - Ein zeitgemäßes, sehr empfehlenswertes Buch.

Agnes Blümer

Agnes Blümer

rezensiert für den Borromäusverein.

Einen Luchs am Hals haben

Einen Luchs am Hals haben

Will Gmehling
Residenz-Verl. (2008)

158 S. : Ill.
fest geb.

MedienNr.: 287980
ISBN 978-3-7017-2035-4
9783701720354
ca. 12,90 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 11
Systematik: K
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