Die Tränen haben nicht das letzte Wort

So unterschiedlich jeder Todesfall ist und so individuell die Menschen, die er im wahrsten Sinne des Wortes be-trifft, so verschiedene Arten der Trauer gibt es - kein richtiges und kein falsches Trauern, auch wenn die Phasen der Verarbeitung Die Tränen haben nicht das letzte Wort eines Verlustes doch ähnlich sind, auch wenn dieser Schicksalsschlag jeden lähmt und das eigene Weiterleben prägt. Die deswegen bestehende Gefahr der Depression wird in dem in einfühlsamer und leicht lesbarer Sprache geschriebenen Büchlein ebenso thematisiert wie die heilsame Wirkung der Zeit und der auf die Zukunft gerichtete Ansatz, aus Liebe zum Verstorbenen wieder Ja zum Leben zu sagen. Dass dabei manche Menschen im Glauben Kraft finden, manche aber auch ihren Glauben verlieren, wird wertfrei dargestellt, wenngleich der Autor aus Begegnungen mit gläubigen Menschen und mit der Bibel viele trostreiche Impulse setzt. Dass immer wieder auch persönliches Erleben und dadurch Empathie durchscheint, macht dieses schmale Büchlein besonders für Menschen in einer solchen Situation überaus empfehlenswert!

Susanne Elsner

Susanne Elsner

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Die Tränen haben nicht das letzte Wort

Die Tränen haben nicht das letzte Wort

Josef Dirnbeck
Tyrolia-Verl. (2014)

127 S.
fest geb.

MedienNr.: 777377
ISBN 978-3-7022-3400-3
9783702234003
ca. 12,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Fa
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