Wildobst für den Hausgarten

Manch einer kennt Holunder gerade noch so als Grippemittel, aber dass es beispielsweise eine wahre Gaumenfreude sein kann, Holunderblüten in Teig zu backen, verbirgt sich vielen Hobbyköchen und Gartenfreunden. Der Autor hat es sich Wildobst für den Hausgarten zur Aufgabe gemacht, Wildobst wieder in Erinnerung zu bringen und er hofft darauf, dass auch einige Pflanzen wieder in Haus und (Stadt-)Garten Einzug halten. Die Früchte gelten als wahre Vitaminbomben, sie sind widerstandsfähig und brauchen keine chemische Keule. Die wichtigsten Wildobstsorten werden vorgestellt nach Aussehen, Standort, Ansprüchen einzelner Gehölze, Erntetechniken und natürlich mit ihren möglichen Verwendungsarten. Schöne Rezepte wie z B. für Mispelkompott oder Kornelkirschmarmelade (eine gelbblühende, olivenähnliche Wildkirsche aus der Türkei) schließen sich an, ebenso Bezugsadressen für Samen und Setzlinge. Stimmungsvolle Naturaufnahmen von besonders schönen Obstblüten oder Vögeln, die sich an den leuchtenden farbigen Früchten freuen, lockern das Bändchen auf. Insgesamt sicher eine gute und wichtige Arbeit, sorgsam ausgeführt, aber eher für sehr ausgebaute Bestände und Liebhaber dieses Natur im Garten-Themas geeignet.

Anna Bartjes-Schohe

Anna Bartjes-Schohe

rezensiert für den Borromäusverein.

Wildobst für den Hausgarten

Wildobst für den Hausgarten

Andreas Zeitlhöfler
Österr. Agrarverl. (2008)

Natur im Garten
79 S. : zahlr. Ill. (farb.)
kt.

MedienNr.: 559798
ISBN 978-3-7040-2306-3
9783704023063
ca. 10,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Pr
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