Heaven

Die Heimleiterin des Waisenhauses versucht mit Stuhlkreisen und Therapien die Traumata der "versehrten Kinder" aufzuarbeiten. Doch sie glaubt nicht daran, dass die Waisenkinder die gleichen Chancen hätten wie andere. Doch die Waise Heaven Erin ist anderer Ansicht. Sie meint, sie könnten sehr wohl alles machen. Da kommt ihr Januarys Vorschlag gerade recht, auf seinem selbstgebastelten Floß zum Meer zu fahren. Zum Abschied träumt sich Erin noch mit Hilfe eines Parfümfläschchens die Nähe ihrer Mutter herbei. - Auf der Floßfahrt fühlen sich die Kinder zum ersten Mal frei. Doch die Euphorie wird gedämpft, als sie in schwarzer Nacht in einen Sumpf geraten. Ab hier wird die Geschichte mystisch: Eine Stimme ruft nach Erin, sanfte Hände ziehen sie auf festen Boden. Es ist das geheimnisvolle Mädchen Heaven Eyes, das sie ihre Brüder und Schwestern nennt. - Der bedeutende britische Kinderbuchautor David Almond erforscht mit seiner poetischen Erzählung die Grauzone zwischen Realität und Imagination. Und er lehrt, dass man sich seine eigenen Legenden erfinden muss, um zu überleben. Der philosophische Roman ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet. (Übers.: Alexandra Ernst)

Karin Blank

Karin Blank

rezensiert für den Borromäusverein.

Heaven

Heaven

David Almond
Fischer (2017)

219 S.
fest geb.

MedienNr.: 591754
ISBN 978-3-7373-4094-6
9783737340946
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 10
Systematik: K
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