Borderland

Vincent hat mit 16 Jahren schon viel mitgemacht. Sein Vater ist tödlich verunglückt, seitdem wohnt er mit seiner depressiven Mutter in einer winzigen Sozialwohnung. Seine Mutter ist in ihrer Trauer gefangen, nimmt ihre Medikamente Borderland nur unregelmäßig und fällt ins Koma. Die Ärzte sind ratlos, Vincent ist verzweifelt. Auch in der Schule hat er einen schweren Stand und wird gemobbt. Der einzige Lichtblick für den musikalisch hochbegabten Jungen ist das Schulorchester, in dem die wunderschöne Vida Geige spielt. Beide spüren eine geheimnisvolle Verbindung, doch Vida ist lesbisch. Am Grab seines Vaters trifft Vincent die obdachlose Jane, zu der er sich ebenfalls hingezogen fühlt. Auf mysteriöse Weise taucht sie in seinem Leben auf, um dann plötzlich wieder zu verschwinden. Ist sie real oder vielleicht sogar ein Engel? Langsam öffnet sich Vincent neuen Beziehungen und auch seine Mutter kehrt ins Leben zurück. - Das Buch hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Vincents Geschichte lässt einen nicht los, aber die Mischung aus Engelsmystik, schicksalhaften Verbindungen, Dreiecksbeziehungen, jugendlicher Weisheit und hochbegabten Teenagern ist etwas übertrieben. Nur bei größerem Bedarf.

Evelin Schmidt

Evelin Schmidt

rezensiert für den Borromäusverein.

Borderland

Borderland

Peter Schwindt
Fischer Sauerländer (2018)

271 S.
fest geb.

MedienNr.: 594603
ISBN 978-3-7373-5132-4
9783737351324
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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