Motte

Die klitzekleine Moorhexe Motte verdankt ihre Gestalt ihrer Mutter, einer echten Hexe, und ihrem Vater, einem Elf. Leider kann sie nur wenig zaubern und mit ihren winzigen Elfenflügeln nicht fliegen, aber ein Weidenzweig dient ihr Motte als prima Hexenbesen. Eines Morgens erwacht sie in ihrer Hängematte in der alten Weide von einem merkwürdigen Dröhnen. Von Omama Igel erfährt sie, dass Menschen wieder Bäume fällen und ein Heulen aus der Richtung des Elfenschlosses zu hören ist. Motte mag die Elfen nicht, weil sie sich immer über sie lustig machen, doch sie fliegt gleich los, um vielleicht zu helfen. Die Elfen jammern, weil die Eiche mit ihrem Schloss in der Krone umzustürzen droht. Obwohl die Elfen sie wieder auslachen - wie soll so eine kleine Stummelelfe helfen können? - fliegt Motte zu Mauli Maulwurf, dem großen Erfinder. Nach einigen Berechnungen hat er die Lösung: eine Elfenschlosshebevorrichtung. Alle Nachbarn helfen beim Bau, hängen das Schloss an die Seilwinde - doch auf halbem Weg zur nächsten Eiche reißt ein Seil, und nur Mottes Hexenkraft lässt das Schloss sicher an seinem neuen Platz landen. Der Jubel über ihre Heldentat ist groß, und die Elfenkönigin dankt der Elfe Motte. - Eine liebenswerte Geschichte über Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Selbstbehauptung, wunderbar farbig und detailreichen illustriert. Für Kinder ab vier Jahren gern empfohlen.

Gudrun Eckl

Gudrun Eckl

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Motte

Motte

Dirk Hennig
Sauerländer (2021)

[32] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 604276
ISBN 978-3-7373-5706-7
9783737357067
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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