Stories for kids who dare to be different

100 Persönlichkeiten, die laut Untertitel den Mut hatten anders zu sein, vereint das neue Buch von Ben Brooks. Nach dem Erfolg von "Stories for Boys who dare to be different", das wohl aufgrund des Erfolges von "Goodnight Stories for kids who dare to be different stories for rebel girls" aus dem Hanser Verlag zustande kam, präsentiert sein zweiter Band nun abwechselnd Kurzporträts von Frauen und Männern. Leser/innen erfahren so von Andy Warhol, Evonne Goolagong Cawley, Jessica Cox oder Yuan Longping. In diesem Fall eben Künstler, Sportlerin, Pilotin (unter anderem) und Agrarwissenschaftler. Aber auch von zahlreichen anderen möglichen Vorbildern und ihren außergewöhnlichen Taten ist zu lesen. Bekannte folgen unbekannteren, historische wechseln mit jungen Helden/innen ab. - Leider überzeugen Illustrationen und Texte nicht immer. Erstere zeichnen sich dadurch aus, dass sie entweder besonders aggressive (energische?) Gesichtszüge oder übertrieben grinsende Menschen zeigen. In letzteren tauchen Formulierungen auf, die unzeitgemäß wirken. So fördert die Andy Warhol Foundation "die verwegensten Störenfriede der Kunstwelt" oder "zaubern" die Geschichten von Dr. Seuss "noch heute Kindern und Eltern in aller Welt ein Lächeln ins Gesicht."

Anna Winkler-Benders

Anna Winkler-Benders

rezensiert für den Borromäusverein.

Stories for kids who dare to be different

Stories for kids who dare to be different

Ben Brooks
Loewe (2019)

207 S. : zahlr. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 597944
ISBN 978-3-7432-0421-8
9783743204218
ca. 19,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 10
Systematik: KHa, KLe
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