Jim hat keinen Bock

Der Schimpanse "Jim Panse" hasst es zu tanzen. So reagiert er ablehnend, als er auf die Party des Stachelschweins eingeladen wird. Doch die anderen Tiere machen Druck und geben alles, ihm das Tanzen beizubringen - dabei ergeben sich Jim hat keinen Bock viele lustige Szenen, die sicherlich auch in einem Bewegungsangebot umgesetzt werden könnten; jedes Tier hat einen anderen Tipp für Jim. Es hilft nichts, obwohl er es jetzt kann und alle sich um ihn reißen - er hat einfach keinen Spaß daran, vor allem, als man ihn in eine Polonaise zwingt - wunderschön umgesetzt in einer beidseitig aufklappbaren Doppelseite. Nahe daran, nach Hause zu gehen, entdeckt Jim, dass es auch tolle Speisen gibt - die Party ist gerettet. Die Botschaft ist deutlich: man muss sich nicht dem Mainstream unterwerfen, schon gar nicht, wenn es um Spaß geht. Spaß lässt sich nicht verordnen und ist individuell, das lebt Jim Panse sehr eindrücklich vor - gut nachvollziehbar in den malerisch-zeichnerisch angelegten, sehr detailreichen Bildern, die eher für ältere Kinder geeignet sind. Für Kinder ab 5 Jahren gerne empfohlen.

Birgit Karnbach

Birgit Karnbach

rezensiert für den Borromäusverein.

Jim hat keinen Bock

Jim hat keinen Bock

Suzanne & Max Lang ; aus dem Englischen übersetzt von Pia Jüngert
Loewe (2021)

[46] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 603707
ISBN 978-3-7432-0943-5
9783743209435
ca. 13,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 5
Systematik: KK
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