Lawinenhunde im Einsatz
Anne und Philipp verschlägt es zum Großen St. Bernhard Gebirgspass in der Schweiz. Ihre Mission lautet, eine weiß-gelbe Blume zu finden. Es ist die Zeit der Schneeschmelze und Lawinenabgänge im Frühjahr, und gleich zu Beginn werden sie von einer
Lawine verschüttet. Drei große Bernhardiner-Hunde buddeln sie aus, Mönche in braunen Kutten bringen sie ins nahe gelegene Kloster, wo sie sich erholen können. Die Hunde sind für sie eine Sensation. Barry, einer von ihnen, stellt sich als wild und unfolgsam heraus, frisst dabei ein wichtiges Buch der Kinder auf und soll deshalb weggegeben werden. Die Kinder betteln so lang, bis sie die Erlaubnis erhalten, sich einen Tag lang mit Barry zu beschäftigen. Doch er büxt aus, und um ihn im schneebedeckten Gebirge wiederzufinden, müssen sie sich mittels eines Zaubertranks erst selbst in Hunde verwandeln. Ein Riesenspaß auf vier Pfoten ist die Folge, und Barry lernt dabei zu gehorchen. Ganz nebenbei begegnen sie auch noch Napoleon Bonaparte auf seinem Italienfeldzug, retten einen seiner Soldaten aus einer Lawine und finden auch noch die gesuchte Blume in gepresster Form im Album eines der Mönche. Die Hintergründe sind altersgerecht (für Kinder zwischen 6 und 8 Jahren) und detailliert bebildert wiedergegeben. Reihenüblich handelt es sich um die gekürzte Erstleserversion des Haupttitels "Lawinenhunde im Schneesturm" (für Kinder ab 8 Jahren).
Barbara Riedl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Lawinenhunde im Einsatz
Mary Pope Osborne ; aus dem Amerikanischen übersetzt von Sandra Margineanu ; illustriert von Jutta Knipping
Loewe (2025)
Das magische Baumhaus junior ; Band 40
82 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 6