Über Gott, den Urknall und den Anfang des Lebens

Er plaudert, ja er plaudert über Gott und die Welt, so könnte man sagen. Aber wenn das ein Astrophysiker und ZDF-Moderator tut, dann steckt da einiges an Wissen und rhetorischem Können dahinter. Er erzählt vom Beginn des Kosmos, Über Gott, den Urknall und den Anfang des Lebens von der Urknalltheorie, der Leere des Universums, vom Evolutionsbegriff und der Entstehung der Elemente sowie von unserem Sonnensystem. Er fragt, was Leben ist, schreibt vom allerersten Anfang des Lebens und wie es Leben auf der Erde geben kann. Im ersten und im letzten Kapitel geht es um Gott, Physik und die Kreativität. Wie geht das zusammen? Und das alles auf 77 Seiten im Format DIN A6 mit netten Zeichnungen. - Was Lesch über Gott zu sagen weiß, ist - nun ja - ein wenig enttäuschend. Er selbst sagt, er habe ein "naives Gottesbild". Lässt man aber diese Überlegungen beiseite, handelt es sich um ein sehr gut zu lesendes, lehrreiches Buch für die Hosentasche, bei dem zudem deutlich wird, dass auch in der Astrophysik und den verwandten Wissenschaftsgebieten Platz ist für die Gottesfrage - und warum. Wer sich etwas mit dem Thema auskennt, erfährt allerdings nichts wirklich Neues, aber für alle anderen ist dies eine kurzweilige und wunderbar fesselnde Lektüre. Empfohlen schon für kleine Bestände und Schüler ab Klasse 8.

Ruthild Kropp

Ruthild Kropp

rezensiert für den Borromäusverein.

Über Gott, den Urknall und den Anfang des Lebens

Über Gott, den Urknall und den Anfang des Lebens

Harald Lesch
mvg-Verl. (2019)

77 S. : Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 927374
ISBN 978-3-7474-0008-1
9783747400081
ca. 8,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Na, Ph
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