Der letzte Befehl

Vom Pentagon wird Reacher in die Südstaaten geschickt; er soll ohne Rückendeckung und Hilfe den Mord an einer jungen Weißen aufklären. In dem Ort Carter Crossing in Mississippi, der im Wesentlichen von einer nahegelegenen Garnison Der letzte Befehl der Army lebt, sind die Verhältnisse kompliziert. Der in Zivil agierende Reacher nimmt Kontakt mit der örtlichen Polizei auf, hauptsächlich in Gestalt von Sheriff Elizabeth Deveraux. Diese will unbedingt Gerechtigkeit. Es sind Monate vorher nämlich auch zwei junge Schwarze ermordet worden; diese Fälle interessierten aber kaum jemanden. Erst die tote Weiße zwingt nun auch das Militär, sich der Sache anzunehmen. Es könnte nämlich gut sein, dass der Mörder aus den Reihen der Militärs kommt. Und dann stellt sich heraus, dass der Sohn eines einflussreichen Senators auf dem Stützpunkt eingesetzt ist ... - In diesem 16. Band der Reihe um den hart gesottenen Jack Reacher gibt es einen Ausflug in die Vergangenheit. Die Geschichte spielt Anfang der 90er Jahre, und der Leser erfährt, weshalb der Serienheld nach diesem Fall kein Militärpolizist mehr ist. Viele Freunde der Reihe wird die Aufklärung sicher freuen. Hier gibt es weniger Actionszenen als in anderen Büchern der Reihe; die Ermittlungsarbeit steht mehr im Vordergrund. Es ist trotzdem eine spannende Geschichte, wie gewohnt stringent und schnörkellos erzählt. In den meisten Büchereien gut einsetzbar. (Übers.: Wulf Bergner)

Erwin Wieser

Erwin Wieser

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Der letzte Befehl

Der letzte Befehl

Lee Child
Blanvalet (2017)

447 S.
fest geb.

MedienNr.: 589899
ISBN 978-3-7645-0506-6
9783764505066
ca. 19,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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