Charles de Foucauld

Charles de Foucauld zählt zu den auffälligen Christen der Neuzeit. Er hat wie nur wenige seiner Zeit radikal in der Nachfolge Jesu gelebt. Zuerst war der in Straßburg geborene Elsässer Atheist, wurde Offizier, führte ein etwas Charles de Foucauld liederliches Leben, bis er sich dem christlichen Glauben zuwandte. In Marokko war er fasziniert vom Glauben der Muslime, besuchte nun auch selber häufiger eine Kirche und betete: "Gott, wenn es dich gibt, lass mich dich erkennen". Nun suchte er einen strengen Orden, ging u.a. nach Nazareth, um dort in einem Kloster ärmlich wie Jesus niedrigste Dienste zu tun. Zu seiner endgültigen Bestimmung kam er an der algerisch-marokkanischen Grenze bei den Tuareg, wo er den strengen Orden der "Kleinen Brüder und Schwestern" gründete, dessen Frauen und Männer ohne Predigt und Mission unter den Armen tätig sind, um mehr durch das Leben als durch das Wort vom Evangelium Zeugnis zu geben. Sein Beispiel beeindruckte viele. Heute gehören über 10.000 Frauen und Männer im weiteren Sinn zu seinen Gemeinschaften, noch für viele mehr ist er ein glaubwürdiges Beispiel gelebten Christseins geworden. 2005 wurde er seliggesprochen. Die kleine Biographie erzählt voll Begeisterung von seinem ungewöhnlichen Leben und Wirken. Sie verdient Aufmerksamkeit.

Werner Trutwin

Werner Trutwin

rezensiert für den Borromäusverein.

Charles de Foucauld

Charles de Foucauld

Jean-François Six
Don Bosco (2008)

95 S.
kt.

MedienNr.: 558522
ISBN 978-3-7698-1676-1
9783769816761
ca. 9,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Re
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