Ein Indianer wie du und ich

Boaz liebt die Stille, die wilden Ponys und vor allem Indianer. Freunde hat er noch nicht gefunden und es fällt ihm schwer, sich im Unterricht zu konzentrieren, obwohl er sich für vieles interessiert. Als Aisha in seine Klasse kommt, Ein Indianer wie du und ich ist er davon überzeugt, dass sie eine echte Indianerin ist, denn mit ihren dunklen Haaren und Augen sieht sie aus wie ein Siouxmädchen. Sie ist auch ein stiller Mensch, spricht kaum Niederländisch, aber kann tolle Indianerbilder malen. Boaz ist fasziniert von ihr und macht sich Gedanken, warum sie so traurig und ängstlich wirkt. Seine Oma, der er sehr nahesteht, findet heraus, dass Aisha mit ihrer Familie vor dem Krieg in Syrien geflüchtet ist. Als Boaz erfährt, dass er eine Klasse überspringen soll, kommt es zum großen Streit mit seinen Eltern, denn er will Aisha auf keinen Fall verlassen. Er läuft weg und verirrt sich in der Dunkelheit, doch glücklicherweise spürt ihn seine Oma auf. Seine Eltern verstehen, wie wichtig die Freundschaft für Boaz und Aisha ist und Boaz darf in seiner Klasse bleiben. - Ein stilles, liebevolles Buch über Freundschaft, Angst und Mut, ungewöhnlich illustriert und mit vielen Informationen über die Kultur der Sioux und Maya. Für alle Kinderbuchbestände.

Evelin Schmidt

Evelin Schmidt

rezensiert für den Borromäusverein.

Ein Indianer wie du und ich

Ein Indianer wie du und ich

Erna Sassen. Mit Ill. von Martijn van der Linden
Verl. Freies Geistesleben (2019)

123 S. : zahlr. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 597707
ISBN 978-3-7725-2864-4
9783772528644
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 9
Systematik: K
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