Das Mädchen von Chimel

Rigoberta lebt in einem kleinen Mayadorf in Guatemala. CDs kennt sie nicht, ihre Musik kommt von den Vögeln in den Bäumen. Statt eines Fernsehers hat sie ihren Großvater, der den Kindern des Dorfes viele Geschichten über die Tiere, das Leben und Das Mädchen von Chimel die Natur erzählt. - Die Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú beschreibt in kurzen Geschichten ihre unbeschwerte Kindheit in Guatemala. Ohne Luxusgüter und Vorzüge der modernen Welt erfährt sie doch genau, was Lebensqualität ist. Auch wenn oder gerade weil viele Kinder in Deutschland anders aufwachsen, ist dieses Buch eine ungeheure Bereicherung für alle beeinflussten und überforderten Kinderseelen. Vielleicht werden beim Vorlesen auch einige konsumorientierte Eltern zum Nachdenken angeregt. Denn die Geschichte aus einer anderen Welt erscheint unvorstellbar einfach und doch so erstrebenswert. Sie ist mit einfachsten Aquarellen in Graustufen leicht, zart und äußerst passend illustriert. Fast jede Seite des Buches enthält ein Bild und ist somit zum Vorlesen wie auch zum Selberlesen gut geeignet. Sowohl vom Inhalt als auch von den Illustrationen her sehr stimmungsvoll und einfach nur empfehlenswert! (Übers.: Sigrid Groß)

Denise Müller

Denise Müller

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Das Mädchen von Chimel

Das Mädchen von Chimel

Rigoberta Menchú mit Dante Liano
Hammer (2007)

52 S. : zahlr. Ill.
fest geb.

MedienNr.: 555749
ISBN 978-3-7795-0148-0
9783779501480
ca. 15,90 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 8
Systematik: K
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