Das Spiel ist eröffnet

Emika Chen wohnt in New York und kämpft ums Überleben. Sie arbeitet als Kopfgeldjägerin für die Polizei und jagt kleinere Kriminelle, für die die Polizei keine Zeit hat. Als ihr auch das neueste Kopfgeld durch die Lappen geht, Das Spiel ist eröffnet weil ihr ein anderer Kopfgeldjäger zuvorkommt, wird ihr Geld endgültig knapp, und wenn sie die Miete nicht auftreibt, sitzt sie in ein paar Tagen auf der Straße. Frustriert guckt sie am Abend mit ihrer Freundin Keira das Eröffnungsspiel der Warcross-Weltmeisterschaft, einem VR-Spiel, bei dem zwei Teams gegeneinander antreten und versuchen, das gegnerische Artefakt zu erlangen. Aus Frust versucht sie schließlich, sich in das laufende Spiel zu hacken, um den Spielern wertvolle Power-Ups aus den Inventaren zu klauen, die sie teuer auf dem Schwarzmarkt verkaufen kann. Es läuft jedoch schief und plötzlich ist ihr Avatar für alle sichtbar. Sie zieht sich sofort zurück, aber es hilft nichts. Millionen haben es gesehen und am nächsten Morgen wird sie von Henka Games, dem Entwicklerstudio von Warcross, kontaktiert. Völlig überraschend spricht sie aber mit Hideo Tanaka, dem Erfinder von Warcross, persönlich, der sie einlädt, zur Weltmeisterschaft nach Tokio zu kommen und sie sogar für die Weltmeisterschaft nominiert. Als sie dort ankommt, stellt sich jedoch heraus, dass es um weit mehr geht als ihre spielerischen Qualitäten. - Die Spannung wird durch die Suche nach einem unsichtbaren Feind gut gehalten und auch Emikas Gefühle werden überzeugend dargestellt. Ein zweiter Band ist angekündigt. (Übers.: Jessika Komina u. Sandra Knuffinke)

Julian Schirm

Julian Schirm

rezensiert für den Borromäusverein.

Das Spiel ist eröffnet

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Marie Lu
Loewe (2018)

Warcross ; 1
414 S.
fest geb.

MedienNr.: 595377
ISBN 978-3-7855-8772-0
9783785587720
ca. 18,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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