Dunkel wie die Flut

Kurz vor ihrem 30. Geburtstag stirbt Catherines geliebter Vater. Sein letzter Wunsch ist es, dass sie seine Asche im Fluss bei Seaboro verstreut, jenem kleinen Ort, in dem die Familie die ersten zwölf Jahre von Catherines Leben verbrachte. Dunkel wie die Flut In Catherines Erinnerung war Seaboro das Paradies bis zu jenem Sommertag, an dem der zweijährige Nachbarsjunge Sam ertrank. Die Familie verließ Seaboro kurz nach dem Unglück. Catherine schreibt sich die Schuld am Tod des Jungen und der Entwurzelung der ganzen Familie zu. Sie kehrte nie zurück - und nun der letzte Wunsch ihres Vaters. Nach langem Zögern macht sie sich alleine ohne ihren Freund Thruman auf nach Seaboro, getrieben von Pflichtgefühl ihrem Vater gegenüber und erfüllt von Angst vor ihrer Schuld. Sie trifft Ellie wieder, Sams Mutter, ihren Jugendfreund Boyd, Sams älteren Bruder, und deckt durch ein altes Gemälde im Stadtmuseum ein Geheimnis auf, dass ihr Bild des verhängnisvollen Sommers in einem ganz anderen Licht zeigen wird. Sie kommt einer geheimen Liebe auf die Spur und erkennt auch hinter dem letzten Willen ihres Vaters einen tieferen Sinn. - Ein wundervoller, gefühlvoller Roman um Schuld und Verantwortung, um Versöhnung und Verlässlichkeit, aber ebenso auch ein fesselnder Liebesroman. (Übers.: Sabine Schulte)

Sabine Schaefer-Kehnert

Sabine Schaefer-Kehnert

rezensiert für den Borromäusverein.

Dunkel wie die Flut

Dunkel wie die Flut

Patti Callahan Henry
Lübbe (2009)

301 S.
fest geb.

MedienNr.: 309212
ISBN 978-3-7857-2364-7
9783785723647
ca. 18,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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