Teufelsgold

Mehr oder weniger zufällig stößt Hendrik Busske in einem antiquarischen Buch auf die Geschichte des angeblich letzten Alchemisten, der mit dem sagenumwobenen "Stein der Weisen" Gold herstellen konnte. Hendrik ist fasziniert Teufelsgold davon und beschäftigt sich eingehend mit Alchemie. Aus Faszination wird mehr und mehr Besessenheit, unter der nicht nur seine Frau und seine Tochter zu leiden haben. Als nun bei Bauarbeiten ein seltsamer Gegenstand gefunden wird, steht für ihn und seine Mitstreiter fest: "Das ist DER Stein, und wir müssen ihn haben!" - Der Autor bleibt zunächst seinem Stil treu, denn auch hier gibt es wieder einmal eine mystisch-okkulte "Zutat". Mit der Zeit verflacht die Handlung jedoch leider, und Spannung kommt nicht allzu viel auf. Achtung, Spoiler: Dass der Protagonist auf den letzten Seiten geläutert wird und als liebender Ehemann zu Frau und Kind zurückkehrt, ist aber nur für wahre Eschbach-Fans erträglich. Die Anschaffung in Büchereien ist Ermessenssache.

Thomas Oberholthaus

Thomas Oberholthaus

rezensiert für den Borromäusverein.

Teufelsgold

Teufelsgold

Andreas Eschbach
Lübbe (2016)

510 S.
fest geb.

MedienNr.: 587450
ISBN 978-3-7857-2568-9
9783785725689
ca. 22,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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