Das Geheimnis von Arranmore

"Es ist ein Abenteuer, Fionny.[¿] Die Insel ist magisch. Wart's nur ab." Was mag man mit dieser kryptischen Äußerung seiner älteren Schwester anfangen? Nun, Fionn 11 1/2 registriert sie zunächst nur. Zum einen ist er Das Geheimnis von Arranmore vor allem gerade darauf konzentriert, die Fährüberfahrt nach Arranmore, eben dieser magischen Insel, zu überstehen, ohne sich zu übergeben und zum anderen pflegt er ohnehin gerade ein eher zwiespältiges Verhältnis zu seiner hochpubertierenden Schwester (13). Auf Arranmore angekommen, muss er jedoch feststellen, dass da einiges tatsächlich seltsam ist. Sein Großvater, Malachy Boyle, den er bis dato kaum kannte, wohnt in einem windschiefen Häuschen, von oben bis unten vollgestopft mit Kerzen. Eine davon ist mit dem Leben des Großvaters verbunden und muss immer brennen. Die anderen tragen eingeritzte Namen von Personen und Ereignissen. Wenn man sie anzündet, kann man in die Vergangenheit reisen. Für Fionn klärt sich dadurch nicht nur, was es mit der Insel auf sich hat, sondern auch, was mit seinem verschollenen Vater geschehen ist. - Catherine Doyle erzählt einen klassischen Abenteuerroman mit zahlreichen fantastischen Elementen. Mächtige Zauberer, Gut gegen Böse, die Reise des unsicheren Helden, dem seine größte Aufgabe wohl noch bevorsteht ("Die Sturmwächter" ist als Reihe konzipiert), die besondere Bedeutung der Natur und ihrer magischen Fähigkeiten. Nicht neu, aber trotzdem spannend. Ein schöner Schmöker!

Anna Winkler-Benders

Anna Winkler-Benders

rezensiert für den Borromäusverein.

Das Geheimnis von Arranmore

Das Geheimnis von Arranmore

Catherine Doyle
Oetinger (2019)

Sturmwächter ; 1
363 S. : Ill.
fest geb.

MedienNr.: 596787
ISBN 978-3-7891-0952-2
9783789109522
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 10
Systematik: K
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